Die Haltung hinter dem Konzept

„Frieden schließen lernen“

Motivation

„Ich bin nicht der, der ich bin….irgendwas stimmt nicht mit mir“, dieses Gefühl hat mich mein ganzes Leben lang begleitet und war für mich die entscheidende Motivation, mich selbst zu hinterfragen: „Wer bin ich, wo ist mein Platz in der Welt und wie komme ich da hin“. Oder anders formuliert: Ich habe mich nicht wohl in meiner Haut gefühlt und war immer auf der Suche nach innerem Frieden

Mit dem „Betriebssystem“ meiner Kindheit, den unterschiedlichen Überlebensstrategien, Glaubenssätzen und Wertvorstellungen, bin ich dabei irgendwann an meine Grenzen gestoßen und gestolpert. Ich habe z.B. Menschen und Schulkonzepte kennengelernt, die mehr den eigenen Vorteil im Blick hatten,  als das Wohl und den Erfolg ihrer Schüler. 

In der Folge bin ich durch die Überprüfung zum Heilpraktiker gefallen… Kurz, in dieser Zeit habe ich gelernt, wie man es nicht machen sollte und auf worauf es für den Ausbildungs- und Prüfungserfolg wirklich ankommt – Struktur und individuelle Betreuung, Zielorientierung und motiviertes Lernen. 

Werdegang

Nach einigen Jahren als Lehrkraft in verschiedenen Heilpraktikerschulen hat sich für mich die Frage gestellt: Was mache ich jetzt mit meiner Erfahrung? Ein eigenes Projekt? Bin ich mutig und traue ich mich den Schritt ins Ungewisse? Bei der Entscheidungsfindung hat mir ein Gedankenexperiment geholfen: Wie würde es sich anfühlen, mit 85 Jahren auf meine Leben zurückzublicken und die Chance nicht ergriffen zu haben? Nicht gut – also habe ich meine eigene Heilpraktiker-Schule gegründet und ein neuartiges Ausbildungskonzept entwickelt, das auf meinen Lernerfahrungen basiert.

Heute weiß ich: Das Potential für erfolgreiche Praxisarbeit ergibt sich vor allem aus den Begabungen und Fähigkeiten, die wir als Individuen mitbringen. Und aus unseren Lebenserfahrungen, den guten, aber vor allem auch den Niederlagen, den Brüchen und überstandenen Herausforderungen. Aus meiner Sicht geht es darum, diese Bereiche sinnvoll miteinander zu verbinden, denn hier lieg das größte Potenzial für persönliche Entwicklung.Wenn Ziele genau definierte und durch gezielte Wissensvermittlung erreichbar werden, dabei individuelle Ressourcen eingebunden werden, dann entsteht Motivation und auch der nötige Mut für nachhaltige Veränderung – dies gilt es im Rahmen der Ausbildung zu erkennen und zu fördern.

Zielerreichung

Die Unterstützung der Schüler auf diesem Weg funktioniert nach meiner Erfahrung nicht durch ein Ausbildungskonzept, an das sich die Schüler anpassen müssen, sondern genau andersherum: Die Inhalte und Formate sollten sich an den Bedürfnissen der Schülern ausrichten! So bekommt jeder genau das, was er bei seinem Wissensstand braucht, ohne unnötigen Zeit- und Geldaufwand. 

Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, die Schüler nicht nur auf die Praxisarbeit vorzubereiten, sondern sie auch in ihrer praktischen Arbeit zu begleiten und sie bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Zum nachhaltigen Erfolg gehört eben nicht nur eine gute Ausbildung, sondern vor allem auch eine professionelle Praxisführung und Qualitätssicherung.

Mein Ziel ist es zu verbinden, Netzwerke herzustellen, nicht nebeneinander, sondern miteinander zu arbeiten, nicht entweder oder, sondern sowohl als auch. So entstehen innerer und äußerer Frieden und erfolgreiche Arbeit.