Die Haltung hinter dem Konzept

Im Grunde ergibt sich der Leitsatz aus meiner Geschichte und aus den Erfahrungen die ich in meiner Arbeit gemacht habe. Meine Name ist ja im Grunde Programm: Krieger. Alle meine männlichen Vorfahren, die diesen Familiennamen getragen haben, waren beim Militär. Das geht mindestens zurück bis Kaiser Barbarossa. Mein Vater ist diesen Weg auch gegangen, allerdings ist er im mittleren Lebensalter „ausgestiegen“ und hat was ganz anderes gemacht. Vielleicht hat er so den ersten „Bruch“ der Familientradition“ vollzogen.

Ich habe es dann noch etwas auf die Spitze getrieben und habe erst gar keine militärische Laufbahn eingeschlagen. Mein Start ins Erwachsenen-Leben war der Zivildienst. Mein Gefühl war damals schon: Ich will anderen Menschen helfen und sie nicht erschießen. Das ich eigentlich erst einmal mir helfen wollte, war mir damals noch nicht so richtig klar. Genauso wenig, wie ich arbeiten und anderen Menschen helfen wollte. Das war dann eine längerer Weg, mit vielen Kurven, Tälern, Bergen… eigentlich allem, was man sich so vorstellen kann, bis ich vor 6 Jahren auf die Idee kam, meine Erfahrungen zu bündeln und mein Institut gegründet habe.

Damals wusste ich nur, dass ich diesen Schritt tun muss und ich anderen Menschen helfen möchte ihren Weg zu finden. Heute weiß ich, dass mein Anliegen noch einen tieferen Beweggrund hatte und hat und den der Satz „Frieden schließen lernen“ sehr gut zusammenfasst: Ich möchte Menschen helfen, ihren Frieden mit sich zu finden. Das klingt zwar in meinen Ohren immer noch etwas pathetisch, aber letztendlich ist es genau das. Ich war Jahre lang auf der Suche nach innerem Frieden und fühle mich jetzt auf einem guten Weg dorthin und die Schüler die zu mir kommen, sind im Grunde auch auf dieser Suche. Sie wollen in sich Frieden finden und diesen Frieden weitergeben und anderen Menschen helfen ihn zu finden. Jeder auf seine ganz individuelle Art.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Sie ein Stück ihres Weges zu begleiten und Sie dort zu unterstützen, wo sie Hilfe brauchen. Das ist immer wieder spannend, immer wieder eine Herausforderung und ich bin schon gespannt, was sich unter dem Dach dieser Haltung und damit auch unter dem Dach des Instituts noch alles entwickeln wird.