Hypnosetherapie bei Depression und BurnOut

Modul 5

Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Depression oder Burnout.

Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren in Deutschland 2015 rund 4,1 Millionen Menschen betroffen, das sind immerhin 5,2 Prozent der Bevölkerung. Und die Tendenz ist seit Jahren steigend.

Depression gehört somit neben Angststörungen zu den häufigsten Themen, weswegen Patienten in eine Hypnosepraxis / Psychotherapiepraxis kommen.

 

Während man lange Zeit von „der Major Depression“ ausging, weiß man heute, dass es DIE Depression nicht gibt. Vielmehr hat „sie“ viele Gesichter:

Sie kann sich unter anderem als apathisches Verhalten und als Antriebshemmung äußern, als Unfähigkeit, das eigene Leben in den Griff zu bekommen, als Suchtgefährdung oder als körperliche Erkrankung.

Es handelt sich um eine Störung, die meist gekennzeichnet ist durch ein kompliziertes System an negativen Projektionen über das Selbst, das Leben, das Universum …über fast alles. Die depressiven Symptome können sowohl Ursache, als auch Folge einer Erkrankung sein.

Die Behandlung von Depression und Burnout stellt für Therapeuten oft eine besondere Herausforderung dar. In vielen Fällen ist es schwierig, einen Zugang zum Patienten zu finden.

Meist befindet sich der Depressive in einer ambivalenten Haltung, mit dem Wunsch nach Hilfe und gleichzeitigem Denken, es würde ja eh nichts bringen. Addiert man das mit der typischen Antriebshemmung und der Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, wird die therapeutische Arbeit für den Patienten oft unbefriedigend und für den Therapeuten sehr kräfteraubend.

 

Das muss nicht so sein!

 

Aus der Forschung wissen wir, die Sichtweisen von Depressiven sind willkürlich und damit formbar. Hier seien zum Beispiel die Metastudien von Irving Kirsch (2009) genannt, in denen er zur Schlussfolgerung kommt, dass die Wirkung von Antidepressiva in erster Linie auf der Placebowirkung beruhe.

Des Weiteren geht man in der Hypnose davon aus, dass „Realität“ im Grunde ein subjektiv erschaffenes und erlebtes Phänomen sei.

Verändert man die subjektive Realität des Betroffenen, wird eine Neubewertung der Lebenssituation und somit eine Auflösung der Symptome möglich.

 

Es darf also auch einfach sein!

 

Was werden Sie lernen?

  • Zu erst werden wir uns mit den verschiedenen Ursachen von Depression und Burnout und der dahinterliegenden Psychodynamik beschäftigen.
  • Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Person depressiv wird, sind die Muster des Lebensstils, welche eine Grundlage für die Depression gebildet haben, schon lange eingeschliffen.
  • Wenn Sie verstehen, wie die individuelle Vergangenheit des Klienten zur letztendlichen Depression geführt hat , ist es für Sie einfacher an der „richtigen Stelle“ anzugreifen.
  • Im zweiten Schritt werden wir uns mit einer Vielzahl von Methoden widmen, mit denen Sie auf sehr unterschiedliche Art und Weise den Klienten aus seiner depressiven Starre begleiten können.
  • Sie werden in diesem Modul lernen, wie Patienten die Sinnhaftigkeit ihrer emotionalen Reaktionen verstehen und erworbene Reaktions- und Interaktionsmuster verändern können.
  • Wenn der Betroffene die Zusammenhänge -auf einer emotionaler Ebene nachvollziehen kann, wird eine Neubewertung seiner, vorher scheinbar, ausweglosen Situation möglich.
  • Sie werden lernen, wie Sie als Therapeut „Beziehungsfallen“ umgehen und wie der Umgang mit depressiven Patienten und Burnout-Betroffenen leicht und mühelos werden kann.
  • Wenn Sie selbst verstehen, wie Sie sich individuell an die Werte, Bedürfnisse und Wahrnehmungen des Betroffenen „ankoppeln“ können, werden Sie viel Energie sparen und Ihr Patient wird es ihnen danken.
  • Da Schlafstörungen eine häufige Begleiterscheinung von Depression und Burnout darstellen, werden wir uns im Laufe des Moduls auch mit der Behandlung von Schlafstörungen beschäftigen.

 

Für wen ist dieser Workshop geeignet?

Dieser Workshop ist für Therapeuten mit Heilerlaubnis und einer fundierten Grundausbildung in Hypnose geeignet.

Sie sollten unbedingt über grundlegende Kenntnisse der Ein- und Ausleitung von hypnotischer Trance verfügen.

Zudem sind Kenntnisse über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Depressiven und Notfällen vonnöten.

Sollten Sie noch keine Heilerlaubnis besitzen und dennoch Interesse am Thema haben, wird Ihnen dieses Modul ein tieferes Verständnis im Umgang mit Betroffenen liefern.

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und erfahren Sie, ob dieses Modul für Sie sinnvoll ist.

 

Inhalte im Überblick

  • Grundlagen
    Arten von Depression und ihre Symptome – Welche Formen und Ausprägungen gibt es?
  • Unterschiede zwischen Depression und Burnout (Melt Down) – Was sind die konkreten Unterschiede und wie erkennt man sie?
  • Psychodynamik hinter Depressionen und Burnout – Welche Faktoren in der Biografie begünstigen Depressionen und Burnout?
  • Gelernte Hilflosigkeit bzw. stabiler Attributionsstil beim Depressiven – Was sagt die Positive Psychologie und welche Methoden gibt es?

 

Methoden

  • Wann arbeitet man stabilisierend und wann ursachenorientiert?
  • Ankoppeln – Wie funktioniert Pacing und Leading mit Depressiven und wie wird es eingesetzt?
  • Ambivalenzen auflösen – Wie man einem Depressiven aus seiner Denkschlaufe „Ich will gern was ändern, aber es bringt ja doch nichts..“ heraus helfen kann.
  • Das innere Konto und emotionale Minusgeschäfte – Wie emotionale Minusgeschäfte (Man opfert sich auf und erhält nichts zurück) heilend „verbucht“ werden können.
  • Symbolarbeit mit schwer zugänglichen Patienten
  • Stellvertretertechniken und ihre Anwendung bei Depressionen und BurnOut
  • Arbeit mit Symbolen – Wie Sie dissoziative Techniken nutzen können um auf einer abstrakten Ebene Zugang zum Patienten zu bekommen.
  • Nutzen von imaginativen Methoden
  • Sprachmuster von Depressiven erkennen und nutzen
  • Freies Entwickeln von Metaphern und Geschichten um auf einer indirekten Ebene Zugang zu erhalten
  • Provokative- und Impact-Methoden um den Patienten aus der Reserve zu locken
  • u.v.m.

 

Zusatzwissen

  • Schlafstörungen – Welche unterschiedlichen Formen gibt es und wie kann man sie behandeln?
  • Wir werden den Unterschied zwischen primären- sekundären Schlafstörungen klären
  • Wir werden für Einschlaf- und Durchschlafstörungen Behandlungsmöglichkeiten besprechen und üben
  • Neben den nötigen Grundlagen um ein Verständnis zum Thema Depression und Burnout zu erhalten, werden wir uns 3 volle Tage mit praktischen Methoden und Interventionstechniken beschäftigen, die über die eigentliche Hypnosearbeit hinausgehen.

 

Termine20.04.-22.04.2018

Jeweils volltägig von 9 bis 18 Uhr inkl. Pausen
Erforderliche VorkenntnisseDieser Workshop ist für Therapeuten mit Heilerlaubnis und einer fundierten Grundausbildung in Hypnose geeignet.
Sie sollten unbedingt über grundlegende Kenntnisse der Ein- und Ausleitung von hypnotischer Trance verfügen.
Zudem sind Kenntnisse über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Depressiven und Notfällen vonnöten.
Sollten Sie noch keine Heilerlaubnis besitzen und dennoch Interesse am Thema haben, wird Ihnen dieses Modul ein tieferes Verständnis im Umgang mit Betroffenen liefern.
Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und erfahren Sie, ob dieses Modul für Sie sinnvoll ist.
Teilnehmerzahl8-12
Kosten900€
Nutzen Sie die Förderung!
DozentTomas Schröck
OrtInstitut Sven Krieger, Schönherrstraße 8 (Gebäude 8, Eingang D), 09113 Chemnitz

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