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Über Sven Krieger

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Bisher hat Sven Krieger, 234 Blog Beiträge geschrieben.

Symptomorientierts Schreiben

2023-05-24T10:14:50+02:0025. Mai 2023|Tags: , , , |

Vielleicht quälst du dich auch regelmäßig mit Schulter-, Kopf-oder Rückenschmerzen, kennst taube Hände oder du kannst es nicht genießen, endlich mal Ruhe zu haben, da dich immer gerade dann die negativen Gedanken und Gefühle befallen. Dann lade ich dich hier ein, deine Beschwerden, Gefühle und /oder Gedanken mal genauer unter die Lupe zu nehmen, die dir mit regelmäßiger Häufigkeit das Leben schwer machen. Dazu habe ich verschiedene Anleitungen, je nachdem welches Symptom dich primär belastet, erstellt.   Anleitungen zu körperlichen Symptomen Wann tritt das Symptom typischerweise auf? Beschreibe die Situationen stichpunktartig. Wie häufig tritt das Symptom auf und wie stark schränkt es dich in deinem Leben ein? Trage Letzteres auf einer Skala von 1-10 ein, wobei 1 kaum Einschränkung und 10 maximale Einschränkung bedeuten. Finde eine Farbe, eine Form und schließlich ein Symbol für das Symptom. Beschreibe dein Symptom. Wo im Körper fühlst du es? Wie fühlt es sich. Versuche es so anschaulich zu beschreiben, das man es beim Lesen nachempfinden kann. Woran hindert dich das Symptom? z.B. Kannst vielleicht keine Gartenarbeit machen, aufgrund des Hexenschusses. Und eigentlich wäre auch eine Ruhephase dran gewesen, doch es muss je erledigt werden. Dann braucht es vielleicht eine Entscheidung, entweder in anderen Bereichen [...]

Können traumatische Erfahrungen vergessen werden?

2023-05-24T10:48:20+02:0024. Mai 2023|Tags: , , , , , |

Können traumatische Erfahrungen vergessen werden?   Die Frage, ob Menschen Erinnerungen an schwere traumatische Erlebnisse vergessen und sich dann später wieder daran erinnern können, ist ein sehr umstrittenes und wie ich finde, auch sehr heikles Thema   Trotzdem oder auch gerade deswegen möchte ich euch in dem Video einen kurzen Überblick über das Thema geben.   PS: Für die Prüfung gilt die ICD 10. Da können traumatische Erlebnisse ganz klar vergessen vergessen werden. Beispiele: PTBS oder dissoziative Amnesie   Quellen: https://www.spektrum.de/.../gedaechtnis-koennen.../1775934 https://www.zeit.de/kultur/2017-04/traumatisierung-vergewaltigung-verdraengung-erinnerung-10nach8/seite-2?utm_referrer=https://www.startpage.com/ https://www.springermedizin.de/emedpedia/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/dissoziative-stoerungen?epediaDoi=10.1007/978-3-642-45028-0_73&q=dissoziative https://www.false-memory.de/wissenschaft/verdraengung/

Kraft- und Wohlfühlorte schreibend kreieren

2023-05-11T09:07:49+02:0011. Mai 2023|Tags: , , |

In Therapie und Coaching wird oft versucht einen sicheren Ort zu schaffen für den Patienten/Klienten. Da sich aber viele Menschen, vor allem Menschen mit traumatischen Erfahrungen schwer damit tun, arbeite ich lieber mit Wohlfühl- oder Kraftorten. Wohlfühlorte können Erinnerungen an reale Orte sein, wo du vielleicht im Urlaub warst oder dich besonders wohl gefühlt hast. Es kann aber auch ein Ort aus einem Film oder Buch sein, der dich besonders beeindruckt hat. Du kannst dir auch einen fiktiven Wohlfühlort kreieren. Egal, ob realer oder fiktiver Ort, dir sind alle Möglichkeiten freigestellt, den Ort zusätzlich abzusichern oder für dein Wohlbefinden auszustatten. Vielleicht brauchst du noch Tiere, die dich beschützen oder die dir Gesellschaft leisten. Oder Feen, Elfen, Trolle und andere Fantasiewesen können dich begleiten. Beim Kreieren deines Wohlwohlortes sind dir also keine Grenzen gesetzt, außer, dass keine realen Personen anwesend sein dürfen. So jetzt bist du dran:   Anleitung -1- Nimm dir einen Moment und schließe deine Augen. Lass ein Bild von deinem Wohlfühlort aufkommen. Nutze dabei alle Sinne. Was siehst, riechst, fühlst, hörst oder vielleicht schmeckst du sogar? Bist du allein oder sind noch andere Wesen da? (Beachte bitte keine realen Personen) Male ein Bild: Du kannst frei wählen, ob [...]

Emotionales Schreiben

2023-04-26T14:28:50+02:004. Mai 2023|Tags: , , |

Emotionales Schreiben zielt in der Hauptsache auf den Gefühlsausdruck ab. Gefühle auszudrücken dient der emotionalen Entladung und unterstützt auch die emotionale Verarbeitung. Außerdem schult es die mündlichen Ausdruckskompetenzen, sich, mit seinen Gefühlen, Gedanken und Empfindungen, anderen verständlich zu machen. Um Gefühle ausdrücken zu können musst du sie erst einmal wahrnehmen können. Das und den Ausdruck von Gefühlen bezeichnet man als emotionale Kompetenz. Wenn es dir gelingt, deine Gefühle wahrzunehmen, sie auszudrücken und zu regulieren, wirst du dich und deine emotionalen Reaktionen besser verstehen und ihnen nicht länger ausgeliefert sein. Die eigenen Gefühle zu verstehen, ist auch die Basis dafür, sich andere hineinversetzen zu können. Es fördert somit auch das Empathievermögen. Beides, sowohl die Fähigkeit, dich in andere hineinzuversetzen , als auch die Fähigkeit Emotionen auszudrücken, sind wichtig für die sozialen Kompetenzen.   Emotionaler Ausdruck vs. über Emotionen schreiben So einfach es klingt über Gefühle zu schreiben, so schwierig kann es tatsächlich sein. In unserer Schulzeit lernen wir immer mehr komplexe Konzept durch einzelne Begriffe zu bezeichnen. Als Kinder haben wir noch blumig beschrieben, wie es war, wenn wir den Sonntagkuchen unsrer Oma rochen. Es roch noch fluffiger Butter, süßem Zimt und fruchtigen Äpfeln. Später dann schreiben wir einfach nur noch, [...]

Worin liegt der Unterschied zwischen einer paranoiden Schizophrenie und einem dissoziativen Besessenheitszustand?

2023-05-03T11:04:21+02:003. Mai 2023|Tags: |

Worin liegt der Unterschied zwischen einer paranoiden Schizophrenie und einem dissoziativen Besessenheitszustand? Auf den ersten Blick könnte man denken „Naja, das wirkt ja beides ziemlich verrückt. Gibt es da eigentlich Unterschiede?“ Auf die Frage kann man Antworten: „Ja, Unterschiede gibt es. Beim genaueren Hinsehen sind sie auch relativ deutlich“. Den Unterschied werde ich versuchen an Hand der Ursachen und den Symptomen deutlich zu machen:   Kurze Definition: Paranoide Schizophrenie Auch wenn Schizophrenie übersetzt „Spaltungsirrsinn" heißt, ist die Psyche nicht „gespalten“ , sondern einzelne Funktionen der Psyche sind schwer gestört und ergeben so das Krankheitsbild. Im Falle der paranoiden Schizophrenie stehen sog. psychotische Symptome im Vordergrund der Erkrankung: Wahrnehmungsstörungen (akustische Halluzinationen), Wahnvorstellungen und psychotischen Ich-Störungen. In der Regel sind aber auch noch andere Bereiche betroffen: Störungen der Affektivität (z.B. einer depressiven Stimmung), der Antrieb, die Psychomotorik (hyper-oder hypo) und das Denkens (formale Denkstörungen, z.B. Neologismen). Dissoziative Besessenheitszustände Hier sind die Betroffenen der festen Überzeugung von einer fremden Macht besessen zu sein. Die Betroffenen können plötzlich ihre Persönlichkeit, ihre Stimme, ihre Sprache, ihre Haltung oder ihre Handlungen ändern und sich wie eine andere Person oder ein anderer Geist fühlen. Oft besteht nach dem Abklingen der Symptome für den Krankheitszeitraum eine Amnesie.   [...]

Interpersonelle Therapie

2023-04-27T16:35:44+02:001. Mai 2023|Tags: , , |

Interpersonelle Therapie (IPT) ist eine Form der psychotherapeutischen Behandlung, die darauf abzielt, die zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Faktoren bei psychischen Erkrankungen zu verbessern. Begründer: Die Interpersonelle Therapie wurde in den 1970er Jahren von den Psychologen Gerald L. Klerman und Myrna M. Weissman entwickelt. Sie basierten ihre Arbeit auf den Konzepten von Harry Stack Sullivan, einem bedeutenden Vertreter der interpersonalen Psychiatrie.   Einflüsse: Die Interpersonelle Therapie integriert Elemente aus verschiedenen psychotherapeutischen Richtungen, darunter die Psychoanalyse, die kognitive Verhaltenstherapie und die systemische Therapie. Diese unterschiedlichen Einflüsse ermöglichen einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung psychischer Erkrankungen.   Therapeutischer Ansatz: Der zentrale Ansatz der Interpersonellen Therapie besteht darin, dass psychische Probleme in engem Zusammenhang mit zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Kontexten stehen. Die Therapie konzentriert sich auf die Verbesserung dieser Beziehungen und die Bewältigung aktueller Probleme, die zur Entwicklung oder Aufrechterhaltung psychischer Symptome beitragen.   Phasen der Therapie: Die Interpersonelle Therapie verläuft normalerweise in drei Hauptphasen: A: Diagnostische Phase: Der Therapeut bewertet die aktuellen Symptome, untersucht die zwischenmenschlichen Beziehungen des Patienten und identifiziert die relevanten Problembereiche. B: Hauptphase: Der Fokus liegt auf der Arbeit an den identifizierten Problembereichen. Es können verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden, wie z.B. Rollenübergänge, Konflikte, Trauer oder soziale Isolation. Der Therapeut und der [...]

Sich schreibend den eigenen Ängsten nähern

2023-04-26T14:22:31+02:0027. April 2023|Tags: , , , |

Vielleicht kennst du das auch, dass Ängste, dich daran hindern, dein Leben so frei zu leben, wie du es gern tun würdest. Vielleicht ist es aber auch so, dass unbewusste Ängste dein Leben sabotieren und dir immer wieder den Weg verbauen.  Beides ist nicht schön und vor allem oft auch mit weiteren Angst-, Scham- und Schuldgefühlen verbunden. Denn egal, ob dir bewusst ist, wieso du deine Ziele oft nur auf Umwegen erreichst oder nicht,  fühlst du dich in solchen Situationen vielleicht anders, als die Anderen oder auch fremd in deinem eigenen Leben.  Egal, ob offen oder verdeckt, dienen solche Muster nicht im eigentlichen Sinne der Sabotage, sondern dem eigenen Schutz. Irgendwann, vermutlich in der Kindheit, hast du in einer ähnlichen Situation schlechte Erfahrungen gemacht. Deine Psyche versucht nur dich vor einer Wiederholung solcher Erfahrungen zu schützen. Im Einzelfalle kann dies auch sinnvoll sein, doch meist ist es so, dass es zwischendurch nie ein up-date gab. Der Anteil mit den schlechten Erfahrungen hat nicht mitbekommen, dass du inzwischen erwachsen geworden bist und deine Kompetenzen ausgebaut hast. Du bist längst in der Lage, eine solche Situation zu bewältigen. Und falls doch nicht, wäre es doch im Rahmen deiner Möglichkeiten, die nötigen Maßnahmen [...]

Muss man Psychopharmaka Ein-und Ausschleichen?

2023-04-26T13:31:25+02:0026. April 2023|Tags: , , |

Erst einmal zur Begrifflichkeit "Ein-und Ausschleichen…was ist damit gemeint? Das Ein- und Ausschleichen von Psychopharmaka bezieht sich auf die schrittweise Erhöhung oder Reduzierung der Dosis.   Dann zur Beantwortung der Frage: Ja, in der Regel sollte man Psychopharmaka langsam einschleichen und ausschleichen, um Nebenwirkungen zu minimieren und den Körper an die Veränderungen zu gewöhnen. Ein schnelles Absetzen von Psychopharmaka kann zu Entzugserscheinungen führen und das Risiko von Rückfällen erhöhen. Wie schnell man ein- oder ausschleicht, hängt von der Art des Medikaments und der individuellen Situation ab.   Ausnahmen: Es gibt einige Fälle, in denen ein schnelleres Ein-oder Ausschleichen von Psychopharmaka angezeigt sein kann, z.B. wenn akute Nebenwirkungen auftreten oder eine rasche Wirkung des Medikaments notwendig ist. In bestimmten Situationen kann auch eine abrupte Absetzung von Psychopharmaka erforderlich sein, z.B. wenn schwere allergische Reaktionen oder lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten. In jedem Fall sollte ein schnelles Ein- oder Ausschleichen nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

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